Durant D65

Die Freundin aus Montevideo

Nein, mit der Herzogin von Cornwall wollen seine Vorbesitzer den Durant 65 nicht in Verbindung gebracht wissen. Als sie den Oldtimer in den 1980er Jahren nach Großbritannien importierten, gab es Camilla Parker Bowles zwar schon als Liebesverhältnis an der Seite von Prince Charles, aber, nein, der Name Camilla passe einfach auf dieses Auto, beteuern die Vorbesitzer.

Sie hatten sich in den 1980er Jahren in Uruguay, genauer in Montevideo in den Durant verliebt. Er war schon in seinem Baujahr 1928 dorthin exportiert worden. Deswegen hatte er die teureren Drahtspeichenräder bekommen. Holzspeichenräder hätten den dort vorkommenden Termiten zu gut geschmeckt.

Der damalige Käufer gönnte sich etwas Gutes. Der Durant war ein Produkt William Durants. Der Amerikaner hatte viel Geld als führender Pferdekutschen-Hersteller der USA gemacht, erkannte aber Anfang des vergangenen Jahrhunderts die Zeichen der Zeit und investierte sein Geld in Automobil-Fabriken. 1921 gründete er die Marke Durant.

Der Durant 65 hatte seinen Konkurrenten einiges voraus. Die Sechs-Zylinder-Maschine war in der Klasse Standard, Gummilagerung und Laufruhe lagen darüber. Luft- und Ölfilter waren auch nicht üblich.

Der Durant ist ein geräumiges Fahrzeug mit damals garantierten 65 Meilen pro Stunde Höchstgeschwindigkeit. Das entspricht fast 110 Kilometern pro Stunde.

Die Vorbesitzer von Camilla hatten sich in ein seltenes Fahrzeug verguckt. Dem in den USA geführten Durant-Register zufolge gibt es neben dem Durant  von Dohna & Dombert weltweit noch drei weitere D 65 Touring.

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